Arbeiterjugend im Visier des deutschen Imperialismus

veröffentlicht am: 8 Jun, 2013

Zu Blockupy: Inzwischen trifft die Krise auch Deutschland immer heftiger. Von der Bundesregierung  kommen umfangreiche Sparvorgaben. Diese treffen natürlich mal wieder nicht die Verursacher der Krise, sondern die lernende und arbeitende Jugend.
Erst kürzlich kritisierte EU-Abgeordneter Oettinger, Europa praktiziere „Gutmenschentum“, statt die Wirtschafts- und Schuldenkrise zu bekämpfen. Angeblich werden die falschen Prioritäten gesetzt. Statt sich mit Problemen wie einem gesetzlichen Mindestlohn zu befassen, solle sich die deutsche Regierung überlegen, wie sie die Wirtschaft weiter vorantreiben könne. Was das bedeutet, ist uns spätestens seit der Agenda 2010 bekannt: Längere Arbeitszeiten, niedrigere Löhne und Kürzungen in der Bildung und im öffentlichen Bereich.
Die Folgen dieser Politik bekommen wir, die lernende und arbeitende Jugend,  täglich zu spüren – wenn wir in viel zu großen Klassen und mit veraltetem Lehrmaterial in maroden Schulgebäuden sitzen, wenn wir keinen Ausbildungsplatz finden oder nach der Ausbildung nur die Wahl zwischen Hartz IV oder Leiharbeit haben. Die Verursacher der Krise wälzen die Kosten auf die Arbeiterklasse ab.
Denn während die Reichen und Herrschenden von den Folgen nichts zu spüren bekommen, werden immer mehr soziale Leistungen abgebaut. In dieser Situation von Gutmenschentum zu sprechen, ist nicht nur verlogen, sondern eine Unverschämtheit.
Wir aber lassen uns diese Politik nicht bieten. Für die Krise zahlen sollen die, die sie auch verursacht haben: die Banken und Konzerne. Wenn der Staat versucht, die Krisenkosten auf uns abzuwälzen, werden wir uns wehren – gemeinsam und entschlossen!  Wir kämpfen für unsere Rechte; in der Schule, im Betrieb und auf der Straße!

Die Kosten der Krise für die Arbeiterjugend

Inzwischen trifft die Krise auch Deutschland immer heftiger. Von der Bundesregierung  kommen umfangreiche Sparvorgaben. Diese treffen natürlich mal wieder nicht die Verursacher der Krise, sondern die lernende und arbeitende Jugend.

 

Erst kürzlich kritisierte EU-Abgeordneter Oettinger, Europa praktiziere „Gutmenschentum“, statt die Wirtschafts- und Schuldenkrise zu bekämpfen. Angeblich werden die falschen Prioritäten gesetzt. Statt sich mit Problemen wie einem gesetzlichen Mindestlohn zu befassen, solle sich die deutsche Regierung überlegen, wie sie die Wirtschaft weiter vorantreiben könne. Was das bedeutet, ist uns spätestens seit der Agenda 2010 bekannt: Längere Arbeitszeiten, niedrigere Löhne und Kürzungen in der Bildung und im öffentlichen Bereich.

 

Die Folgen dieser Politik bekommen wir, die lernende und arbeitende Jugend,  täglich zu spüren – wenn wir in viel zu großen Klassen und mit veraltetem Lehrmaterial in maroden Schulgebäuden sitzen, wenn wir keinen Ausbildungsplatz finden oder nach der Ausbildung nur die Wahl zwischen Hartz IV oder Leiharbeit haben.

 

Die Verursacher der Krise wälzen die Kosten auf die Arbeiterklasse ab.

Denn während die Reichen und Herrschenden von den Folgen nichts zu spüren bekommen, werden immer mehr soziale Leistungen abgebaut. In dieser Situation von Gutmenschentum zu sprechen, ist nicht nur verlogen, sondern eine Unverschämtheit.

 

Wir aber lassen uns diese Politik nicht bieten. Für die Krise zahlen sollen die, die sie auch verursacht haben: die Banken und Konzerne. Wenn der Staat versucht, die Krisenkosten auf uns abzuwälzen, werden wir uns wehren – gemeinsam und entschlossen!  Wir kämpfen für unsere Rechte; in der Schule, im Betrieb und auf der Straße!


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